Zugunglück als Übung

11.05.2026

Einsatzkräfte trainierten zwischen Kelkheim und Liederbach

Unfall zwischen einem Auto und zwei Zügen

Auf der Bahnstrecke zwischen Kelkheim und Liederbach haben die Feuerwehren der beiden Kommunen gemeinsam mit dem Rettungsdienst des Kreises und Einheiten des Katastrophenschutzes den Ernstfall geübt. Wie Kreisbeigeordneter Axel Fink mitteilt, wurde dabei ein Unglück mit zwei zusammengestoßenen Zügen und einem eingeklemmten Auto simuliert. Zwölf Personen stellten Verletzte dar. Ziel war es, die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte zu stärken und bekannte Einsatzkonzepte weiter zu festigen.

Nach dem Übungsszenario war zwischen den Zügen ein Pkw eingeklemmt, dessen Fahrer die Schienen passieren wollte. Die Einsatzkräfte mussten die Lage erkunden, Verletzte versorgen und die Abläufe zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz abstimmen. An der Übung waren insgesamt rund 100 Einsatzkräfte beteiligt.

„Solche Übungen sind ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Menschen, gerade weil zahlreiche Verkehrslinien den Kreis kreuzen“, unterstreicht der Katastrophenschutzdezernent Fink. „Sie gelingen nur dank unserer engagierten und zupackenden Einsatzkräfte und mit großem ehrenamtlichen Engagement; dieser ehrenamtliche Einsatz ist unverzichtbar für die Sicherheit im Main-Taunus-Kreis.“

Nach Angaben Finks kommt es bei größeren Schadenslagen darauf an, dass die Einheiten auf Kreis- und Kommunalebene gut zusammenarbeiten. Übungen wie diese würden helfen, Zuständigkeiten, Kommunikationswege und Einsatzkonzepte unter realitätsnahen Bedingungen zu prüfen und weiterzuentwickeln.

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