Jüdische Erfahrungen in Hessen
Eine Ausstellung der Hessischen Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS).
Es existiert seit Jahrhunderten eine Kontinuität von Antisemitismus; er ist höchst wandelbar und anpassungs- sowie anschlussfähig.
Antisemitisch aufgeladene Vorstellungen über Jüdinnen und Juden und damit verbundene Projektionen prägen den Blick auf die jüdische Community ebenso wie den Blick auf den Staat Israel. Antisemitismus ist strukturell in allen gesellschaftlichen Bereichen präsent, auch in Kunst und Kultur (vgl. documenta fifteen, 2022) oder Wissenschaft und Bildung. Authentische antisemitische Vorfälle bilden die Grundlage für diese Ausstellung und die Illustrationen. Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen dem WIR-Vielfaltszentrum des Main-Taunus-Kreises und dem Kulturamt.
Programm:
- Begrüßung: Axel Fink Dezernat III Main-Taunus-Kreises
- Keynotes von Oliver Dainow Landesverband der Jüdischen Gemeinden Hessen und
- Dr. Susanne Urban RIAS Hessen | Beauftragte gegen Antisemitismus der Universität Marburg
Im Anschluss können die Besucherinnen und Besucher die Ausstellung anschauen und miteinander ins Gespräch kommen.