Die Sicherheitsberater/innen für Senioren gibt es im Main-Taunus-Kreis seit 2016. Die Initiative kooperiert eng mit dem Polizeipräsidium Westhessen und wird vom Päventionsrat des Main-Taunus-Kreises unterstützt.
Die ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer widmen sich dem Ziel, ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in ihrer eigenen Kommune durch Aufklärung davor zu bewahren, Opfer einer Straftat zu werden.
Zwar werden Seniorinnen und Senioren nicht häufiger Opfer von Straftaten als andere Altersgruppen, doch gibt es arglistige Kriminalitätsphänomene, wie zum Beispiel den "Enkeltrick" oder den "falschen Polizeibeamten", welche in erster Linie ältere Menschen als Ziel haben. In vielen Fällen geht es um hohe Geldbeträge, welche die Betrüger durch geschicktes Täuschen vereinnahmen. Um solche Straftaten zu verhindern, braucht es Aufklärung und Sensibilisierung.
Die "SfS" werden von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle ausgebildet, um Gleichaltrige auf Augenhöhe über die Maschen der Betrüger zu informieren und über Gefahren aufzuklären. Dazu halten sie Vorträge in Vereinen oder Seniorentreffs, informieren auf Märkten, Messen und Veranstaltungen. Mit jährlichen Fortbildungsveranstaltungen und regelmäßigen Informationen über aktuelle betrügerische Entwicklungen wird dafür gesorgt, dass die Sicherheitsberater/innen immer auf dem aktuellen Stand sind.