Ziel des „du & ich-Tages˝ ist es, das Zusammentreffen der Generationen und Kulturen zu ermöglichen und zu unterstützen. Mittels verschiedener Stände wird ein Eintauchen in andere Lebenswelten ermöglicht und ein Dialog zwischen den Generationen und Kulturen hergestellt. Dadurch wird das Kennenlernen gefördert, Vorurteilen begegnet und mehr Verständnis füreinander entwickelt. Diverse kommunale Institutionen beteiligen sich mit eigenen Angeboten und tragen damit zu einem bunten Fest bei.
Am „du&ich-Tag” können Distanz und Entfremdung mit verschiedenen Aktionen sowie an Spiel- und Informationsständen überwunden und Dialoge zwischen Generationen und Kulturen in Gang gesetzt werden.
Das Präventionsprojekt der Stadt Kelkheim entstand in 2010, nachdem es in der damals neuen Stadtmitte zu Ärger zwischen den dort wohnenden Senioren und jungen Leuten gekommen war. Diese waren über die Tiefgarage in die Seniorenresidenz eingedrungen, hatten Bewohner erschreckt und Wände beschmiert. Auch auf dem Marktplatz selbst war die Distanz zwischen Alt und Jung groß. Die daraus erwachsenen Probleme gingen zu Lasten der Lebensqualität aller. Einige der älteren Menschen empfanden sogar Angst vor der Jugend. Aus einer damals einberufenen Gesprächsrunde mit allen Beteiligten erwuchs die Idee eines Austauschs zwischen Jung und Alt. Dies mündete in eine Initiative des Sozialarbeiters Andreas Henke von der Mobilen Jugendarbeit in Kelkheim und Liederbach und der Leiterin des Büros für bürgerschaftliches Engagement Marianne Waetzmann, einen Generationentreff mit Musik, Spielen und Informationen zu organisieren. Damit war der “du und ich-Tag …für mehr Miteinander!” geboren, der seine „Premiere“ am 3. September 2010 feiern konnte.
Dr. Kirstin Funke, Ute Meyerdierks und Jürgen Moog
Dr. Kirstin Funke, Ute Meyerdierks und Jürgen Moog
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