Der Präventionsrat stellt sich vor
Hauptaufgabe des Kreispräventionsrates ist die Koordination der kommunalen Präventionsräte, die in allen zwölf Kommunen des Kreises eingerichtet sind. Die kommunalen Präventionsräte setzen sich aus Vertretern der Vereine, Verbände, Kirchengemeinden, Gewerbevereine, sozialen Einrichtungen und Institutionen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Schulen, Parteien, Wohnungsbaugesellschaften, Polizei sowie Stadt-/ Gemeindeverwaltung zusammen.
Kreis- und kommunale Präventionsräte beschäftigen sich mit den Problem- und Präventionsfeldern Aggression und Gewalt, Sucht, Städtebau und Sicherheit, Schutz vor Alltagskriminalität und Primäre Kriminalprävention. Die stark vernetzten Präventionsräte sind sehr aktiv und betreiben mittlerweile ca. 600 Präventionsprojekte.
Der Präventionsrat des Main-Taunus-Kreises hat die Aufgabe, wirkungsvolle Ansätze zur Vorbeugung und Verhütung von Straftaten entwickeln zu lassen und diese in Zusammenarbeit mit allen gesellschaftlichen und staatlichen Kräften umzusetzen.

Ansprechpartner
Main-Taunus-Kreis- Person
- Titel
- Geschäftsführer
- Kontaktperson
- Urban Egert
- Mobil:
- 0173 8060422
- E-Mail:
- praeventionsrat
@mtk.org
Main-Taunus-Kreis- Person
- Titel
- Geschäftsführer
- Kontaktperson
- Andreas Suda
- Tel:
- 06145 596745
- E-Mail:
- praeventionsrat
@mtk.org
Präventionsmaßnahmen
Die Fahrrad-Codierung ermöglicht, ein Fahrrad einer Person zuzuordnen, wenn es polizeilich (z.B. nach Diebstahl) überprüft wird. Der Verkauf gestohlener Ware wird erschwert und mindert die Diebstahls-Gefahr.
In den Kommunen des Main-Taunus-Kreises finden regelmäßig Termine statt, an denen Sie Ihr Fahrrad codieren lassen können.
Kontakt
- Kontakt
- Tel:
- 06145-596745
- E-Mail:
- bc
@mtk.org
Mit dem Projekt „Vorsicht, aufmerksame Nachbarn“ werben die Präventionsräte für Nachbarschaftshilfe und die schnelle Information der Polizei bei verdächtigen Wahrnehmungen. Darüber hinaus werden Häuser und Wohnungen durch Vertreter der Präventionsräte und der Polizei im Hinblick auf Einbruchsgelegenheit überprüft. Der Erfolg zeigt sich am Rückgang der Einbrüche und der Steigerung von Versuchs- und Aufklärungsquote.
Ein weiteres Präventionsprojekt ist das vom Arbeitskreis Sicherheit an Schulen entwickelte Farbleitsystem, das eine einfache und schnelle Orientierung ermöglicht und dadurch insbesondere den Rettungskräften, der Feuerwehr und der Polizei bei der sofortigen Intervention im Notfall hilft. Mittlerweile sind 48 Schulen im Main-Taunus-Kreis mit dem FLS ausgestattet.
Die Vermeidung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen und die Verkehrssicherheit der Seniorinnen und Senioren stellen derzeit einen besonderen Schwerpunkt dar.
Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aller Kommunen im Main-Taunus-Kreis haben an ihre Bürgerinnen und Bürger über 69 Jahre ein Schreiben mit einem Flyer, in dem die einschlägigen Straftaten am Telefon und an der Haustür mit den entsprechenden Präventionstipps erläutert werden, sowie einen Türaufkleber und einen Türanhänger „Ich bin misstrauisch! Ich lasse keine Unbekannten in meine Wohnung!“ versandt.
Darüber hinaus wurden 96 Sicherheitsberater für Senioren im Jahr 2016 ausgebildet, die in den zwölf Kommunen des Kreises ältere Menschen bei der Kriminalprävention, der Verkehrssicherheit und auch hinsichtlich der Gefahren im Internet beraten.
Kommunale Präventionsräte
Es handelt sich um freiwillige Arbeitskreise in allen Kommunen des Main-Taunus-Kreises, die sich zum Ziel gesetzt haben, Maßnahmen zur Verhütung von Kriminalität zu entwickeln und zu koordinieren. Teilnehmer sind Vertreter von Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden, Gewerbevereinen, sozialen Einrichtungen und Institutionen, Kinder und Jugendeinrichtungen, Schulen, Parteien, Wohnungsbaugesellschaften, Polizei sowie Stadt- und Gemeindeverwaltung.
Main-Taunus-Kreis
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