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Informelle Gestik, geometrisch gestaltete Flächen, konkrete Kunst, Monochromie, expressive Ausdrucksformen und rein ästhetische Herangehensweisen. Zu den Formen der abstrakten Kunst ließe sich viel erzählen. Sie bleiben geheimnisvoll. Dem einen sagen sie alles, dem anderen nichts. Sie stehen für Avantgarde und Provokation. In ihrer Offenheit sind abstrakte Werke unvergleichlich. Malerei, Druck, Skulptur und Installation.
Von hier nach da führt ein Weg, ein Fluss fließt und die Gedanken wehen. Die Sehnsucht, in die Ferne zu reisen, schließt einen Anker im Zuhause mit ein. Es sind neu gesehene Orte, erinnerte Koordinaten, Spuren, die aufzeigen, in welche Richtung es ging. Landschaften, Gebäude, Visionen und Wegweiser: Die Kartografie des Daseins ist vielfältig. Die Ausstellung bildet eine Erkundung des Hier- oder Dortseins ab. Auch Formen der Mobilität spiegeln sich in Malerei, Fotografie, Druck und Zeichnung wider.
Tierisch oder tierisch ich? Das Bild vom Tier weist auf den Menschen hin. Wie ist unser Verhältnis zueinander? Die Ausstellung „Haussammlung“ mit aktuellen Werken zum Thema Tier zeigt, dass sich die Auseinandersetzung gewandelt hat. Von der idealisierten Metapher bis zum Artensterben ist die Disharmonie der Lebensformen offenkundig. Aber auch ihre Schönheit. In den Werken eröffnet sich ein tierisches Panorama teils hybrider künstlerischer Entwürfe des Daseins.
Das Geheimnis der Kunst entfaltet sich in der Betrachtung. Die Aufforderung an das Werk, seine Geschichte preiszugeben, ist ebenso unumgänglich, wie aus dem eigenen (Er-)Leben einen Erzählfaden zu spinnen. Fragen, Antworten ... Von Buchstaben und Buchskulpturen über Malerei, Installation und Fotografie bis hin zum Bildband: Zeichenhaft und spielerisch eröffnen sich individuelle Erzählwelten.
Man sieht sich. Aber erkennt man sich auch wieder? Lange galten Porträts als überhöhte Darstellung einer Person. Heute liegt in der Betrachtung der anderen die Chance zur Selbsterkenntnis und zu lebendigen Beziehungen. Hierzu gehört auch der Blick auf den eigenen Körper. Die Streiflichter der Ausstellung beleuchten die Künstlerinnen Ottilie W. Roederstein und Ella Bergmann-Michel. Zu sehen sind Malerei, Skulptur, Zeichnung, Film und mehr.
Ich sehe etwas, das du nicht siehst! Ob etwas so ist, wie es scheint, oder ob es sich um eine Interpretation handelt, entscheidet sich in den Köpfen. Im Hölderlin-Jahr thematisiert die Ausstellung Begriffe wie Entrückung, Illusion und Irrealität sowie das lustvolle Bespielen verschiedener Wahrnehmungsebenen. Hölderlins Lyrik inspiriert einen Bilderreigen verschiedener künstlerischer Genres.
Natur, Gärten, Landschaft, Taunus
Die Taunuslage inspiriert. Von Apfelblüte bis Gewitterzelle! Die Natur war schon immer ein großes künstlerisches Thema. Naturbetrachtung und Auseinandersetzung, Naturgewalt und Rückzug, Sehnsuchtsort, aber auch Gartenlust und Identifikation mit der zauberhaften Region finden ihren Ausdruck – von der Malerei über die Fotografie bis hin zur Installation.
Main-Taunus-Kreis