Tierschutz

Kühe in einem Stall.

Tiere im Main-Taunus-Kreis sollen artgerecht und nach den Bestimmungen des Tierschutzgesetzes leben. Daher kontrollieren Fachleute des Kreises landwirtschaftliche Betriebe, außerdem Tiergehege, Tierzuchten und Zoofachhandlungen. Bei Hinweisen auf Verstöße können auch private Tierhalter überprüft werden.

Die Fachleute geben Auskunft zu gesetzlichen Regelungen und erteilen Erlaubnisse, die in bestimmten Einrichtungen nötig sind – etwa für Hundeschulen, Tierpensionen, Tierheime und Zoofachhandlungen.

Neben den amtlichen Fachleuten achten auch ehrenamtliche Tierschutzvereine auf das Wohlbefinden der Tiere.

 

Um Tiere zu schützen, müssen aber auch Seuchen bekämpft und Krankheiten vorbeugt werden. Bestimmte Tierarten müssen von den Haltern bei der Hessischen Tierseuchenkasse gemeldet werden. Bei Krankheiten wie der Maul-und-Klauen-Seuche, der Schweinepest und der Geflügelpest können innerhalb kürzester Zeit viele Tiere verenden, was auch große wirtschaftliche Schäden bringt.

Um zu verhindern, dass sich eine Seuche ausbreitet, veranlasst das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz strikte Maßnahmen. So können Betriebe gesperrt, Sperrgebiete festgelegt und kranke Tiere getötet und fachgerecht beseitigt werden. Damit Seuchen und Krankheiten gar nicht erst auftreten, beraten die Fachleute Tierhalter zu Impfungen, Hygiene und gesundheitlichen Untersuchungen.

Da Tierseuchen über Kreisgrenzen verbreitet werden können, sind für bestimmte Tierhaltungen Gesundheitsbescheinigungen nötig, wenn die Tiere den MTK verlassen. Unter Umständen brauchen sie auch Privatleute, die mit Tieren verreisen. Solche Bescheinigungen werden ebenfalls vom Veterinäramt ausgegeben.

Weitere Informationen und Formulare finden Sie hier.