Gründung und Entwicklung des MTK
Aus FH wird MTK
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Gegründet wurde der Main-Taunus-Kreis am 1. April 1928. Dabei wurden Gebietsteile der bis dahin bestehenden Landkreise Höchst und Wiesbaden sowie Gemeinden aus dem Obertaunuskreis und dem Untertaunuskreis zusammengefügt. Kreisstadt war zunächst Höchst, auch nach seiner Eingemeindung nach Frankfurt. 1980 wurde Hofheim Kreisstadt. Die Kreisverwaltung blieb noch in Höchst, also außerhalb des Kreises - ein kommunalpolitisches Kuriosum. Erst 1987 zog sie mit der Eröffnung des neuen Landratsamtes auf das Hochfeld in Hofheim um. Das bisherige Autokennzeichen FH war inzwischen durch das Kennzeichen MTK ersetzt worden, das als Kürzel markant den Main-Taunus-Kreis auch in anderen Zusammenhängen beschreibt. Wirtschaftlich machte der Main-Taunus-Kreis im Laufe der Jahrzehnte einen tiefgreifenden Wandel durch. War er zunächst durch Land- und Forstwirtschaft geprägt, siedelten sich seit den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts Industrie und Gewerbe an. Im letzten Viertel des Jahrhunderts wählten dann zunehmend Dienstleistungsunternehmen, auch Zentralen internationaler Konzerne, den MTK zu ihrem Sitz. Während die Landwirtschaft als Haupterwerb an Bedeutung abnahm, hat sich der Weinbau in den Rheingaustädten Flörsheim und Hochheim als zentraler Standortfaktor etabliert. Die Wirtschaftskraft des Kreises und seiner Bewohner rangiert auf den deutschlandweiten Spitzenplätzen. Die Lage des Kreises an Schnittpunkten wichtiger Verkehrswege in Vergangenheit und Gegenwart, in unmittelbarer Nachbarschaft der Wirtschaftsmetropole Frankfurt am Main, war und ist auch verantwortlich für eine facettenreiche Entwicklung der Kulturlandschaft. |


