Projekt Familienhebammen

Kooperationsprojekt zwischen dem Kreisverband der Hebammen und dem Amt für Jugend, Schulen und Kultur im Main-Taunus-Kreis
 
Mit dem Projekt „Ein guter Start ins Leben“ ergänzt der Main-Taunus-Kreis seine ambulanten Leistungen mit einem weiteren Baustein.

Ein wirksamer Kinderschutz muss frühzeitig mit Hilfen da ansetzen, wo eine Unterstützung im Erziehungsprozess nachhaltig und positiv beeinflusst werden kann. Dies erfordert ein enges Zusammenwirken von Jugendhilfe und Gesundheitshilfe bei der Schwangerschaft, im Zusammenhang mit der Geburt und in den ersten Lebensjahren.
 
Bei manchen Familien ist schon während der Schwangerschaft und nach der Geburt erkennbar, dass eine Reihe von schwierigen Belastungsfaktoren die Wahrscheinlichkeit erzieherischer Überforderung der Eltern erhöhen und damit Kindeswohlgefährdungen wahrscheinlicher machen.

Dies kann z. B. insbesondere für Mütter gelten, die ihre Kinder in einem Alter bekommen, in dem ihre eigene Persönlichkeit noch nicht ausreichend entwickelt werden konnte, die ohne stützendes soziales Umfeld leben, die suchtmittelabhängig oder psychisch krank sind. Eine Überlappung multipler Problemlagen kann für Mütter besonders belastend sein und vorhandene Ressourcen überdecken.
 
Im Main-Taunus-Kreis sind seit Mai 2008 Familienhebammen tätig. Mit dem Projekt „Ein guter Start ins Leben“ ergänzt der Main-Taunus-Kreis seine ambulanten Leistungen mit einem weiteren Baustein. Die Brückenfunktion zwischen Gesundheitssystem und Jugendhilfe wird damit weiter ausgebaut. 

Weiterführende Informationen:
 
Mehr Informationen finden Sie in dem

Faltblatt Familienhebammen im Main-Taunus-Kreis